VUI Design

Warum jetzt jedes Unternehmen seinen ROI im Jahr 2021 mit einer Voice-Strategie ausbauen sollte

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Die zunehmende Vertrautheit mit sprachgesteuerten Bedienoberflächen (VUI – Voice User Interfaces) lässt auch die Erwartungen der Kund*innen an die Produkte und Dienstleistungen wachsen, die sie kaufen.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen anfangen, über eine Sprachstrategie nachzudenken. Es ist nicht zu riskieren, hinter dem Konkurrenten zurückzubleiben oder gar hinter den Anforderungen der Kund*innen. Genauso wie es für Unternehmen unabdingbar ist, dass ein Webauftritt zwingend zur Außenkommunikation notwendig ist, muss heutzutage eine Voice-First-Präsenz eingeführt werden.

Voice Strategie ist auch Business Strategie

Während die meisten Unternehmen noch mit der Idee kämpfen, Sprachtechnologie als Teil ihrer Geschäftsstrategie zu implementieren, haben einige bereits begonnen Voice als natürliche Erweiterung zu verwenden und dessen immanenten Vorteile zu nutzen. Sie bieten Skills (das Äquivalent zu Smartphone-Anwendungen) an, um mit Kund*innen in vielseitigen Kontakt zu treten und das weit über einen zusätzliche Einkaufsschnittstelle hinaus.

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Rezepte, Nachrichten, Einkaufen, Ernährung und Wetter sind nur einige von vielen anderen möglichen Kategorien. Solche Skills haben aber auch Nachteile. Meist gehen sie mit einer begrenzten Funktionalität einher, die sie schnell eindimensional wirken und dementsprechend schnell in der Masse an Angeboten verschwinden lässt. Laut Statista liegt die aktuelle Anzahl der Amazon Alexa Skills in den USA bei etwa 70.000, gefolgt von Großbritannien mit 36.000 und Deutschland mit 10.000 Skills ab Januar 2020.

Hier ist es entscheidend, dass Unternehmen die Wichtigkeit von Marketing und einer Veröffentlichungsstrategie verstehen, wenn sie einen Skill einführen. Diesen nicht einfach nur raus zu bringen und dabei zu riskieren, in der unüberschaubaren Menge verloren zu gehen, ist von unermesslicher Wichtigkeit.

Um auf dem sprachgesteuerten Markt erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen über die Entwicklung von Skills allein hinausgehen.

Es gibt Unternehmen, die sich dies bereits zu Nutze machen und mit ihren Kund*innen mithilfe von Voice AI ganzheitlich interagieren. Die Deutsche Telekom, Swisscom, BBC, Spotify, Nike, Mayo Clinic und Mercedes sind einige Beispiele dafür, wie das Produkterlebnis erweitert und die emotionale Bindung an das Produkt oder die Dienstleistung vertieft wird.

Wie genau gehen diese Marken dabei vor? Entweder sie schließen sich durch eine Partnerschaft mit White-label-conversational-AI-Plattformanbieter*innen zusammen oder sie gehen einen Schritt weiter und entwickeln eine ganz eigene Sprachassistenz.

Die White-Label-Lösung.

Die White-Label-Lösung über Plattformen wie Amazon, Google oder Apple ermöglicht es einzelnen Unternehmen, jedem individuellem Produkt intelligente, sprachgesteuerte und bestenfalls konversationell-interaktive Schnittstellen hinzuzufügen. Aber es bedeutet auch einen Mangel an Kontrolle über die Daten der Benutzer*innen. Zudem fehlt die Möglichkeit einer integrierten und in sich schlüssigen Markenpersönlichkeit, da sich diese den Richtlinien der jeweiligen Plattform unterordnen muss.

So wird die Chance oft vergeben, eine einzigartige Erfahrung und einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.
Für gewöhnlich ist dies nicht die beste Lösung für mittlere bis große Unternehmen.

Wie startet man am besten mit einer individuell angepassten Sprachassistenz

Um nicht in jene Bredouille zu geraten, suchen Unternehmen nach einer alternativen Lösung.

Der Custom Assistant.

Es ist definitiv ein größerer Aufwand, eine eigene virtuelle Assistenz zu entwickeln, als nur mit einem Skill auf einer Fremdplattform Präsenz zu zeigen. Was ist also das geeignete Entwicklungsverfahren, was sind die richtigen ersten Schritte?

Zunächst muss ein Full-Service-Anbieter, mit tiefem Fachwissen und einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz gefunden werden, die ihn erfahren genug macht, um alle Herausforderungen zu meistern.

Einen Anbieter mit festen Wurzeln in der Linguistik – Das Fundament für die Gestaltung natürlicher und fließender Konversationen. Ein Team mit profunden Kenntnissen in Natural Language Understanding (NLU), Conversational Design, Persona und User Experience Design.

Kurz: Alles, was es Unternehmen ermöglicht, ansprechende und überzeugende Erlebnisse zu erstellen, anzupassen und zu skalieren, während sie gleichzeitig ihre Marke, ihre Reichweite und den Besitz von Kund*innendaten erhalten und ausbauen.

Die komplette Freischaltung eines Produktes, das wirklich etwas bewegt

Bei der Implementierung einer Voice Strategy geht es nicht nur darum, relevant zu bleiben, sondern auch darum, eine Verbindung mit Verbraucher*innen herzustellen und ein einzigartiges und optimiertes Erlebnis für Kund*innen zu schaffen, das die Markentreue stärkt
/ Karla Vornholt

Eine White-Label-Lösung zu diesem Ziel ist sicherlich ein schneller Einstieg in das Universum der Sprachassistenz. Bei der Einführung einer Voice-First-Strategie geht es nicht nur darum die Relevanz als Marke aufrecht zu erhalten, sondern auch darum, eine Verbindung zu Verbraucher*innen herzustellen und ein einzigartiges und optimiertes Kundenerlebnis zu schaffen, das die Markentreue fördert.

Neben zahlreichen weiteren Gründen, hängt der Erfolg einer Voice-First Strategie vor allem von dem Vernetzen vielartiger Faktoren ab: Wer sind Sie, welchen Markt bedienen Sie und welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Marke und Ihrem Unternehmen? Es bietet eine enorme Chance für Unternehmen, diese neue Technologie zu nutzen und sie in das digitale Ökosystem ihres Unternehmens zu integrieren.

Möchten Sie erfahren, wie Voice AI den ROI Ihres Unternehmens steigern kann? Sprechen Sie mit uns!

Übersetzt von Anne Lindner / Voice User Interface Architektin bei VUI.agency

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